Leistungen

Das Ambulante HIlfen-Zentrum Andreas Lutz ist Speyers ältester privater Pflegedienst. Mit einer breiten Palette von Leistungen unterstützen wir alte, kranke und behinderte Menschen in Speyer und Umgebung, damit sie so lange wie möglich in ihrem gewohnten bzw. gewünschten Umfeld bleiben können. Mit unserer Internetpräsenz möchten wir Ihnen nicht nur unseren Dienst vorstellen, sondern ein Menge an Informationen liefern, die Ihnen helfen sich im Bereich häusliche Pflege zurecht zu finden.

Pflegeversicherung

Leistungsbeschreibung und Preisliste

 

Wir sind als Pflegedienst bei den Pflegekassen zugelassen und können daher sog. Sachleistungen direkt mit den Pflegekassen abrechnen. Gemäß den Vereinbarungen sind die Pflegeleistungen in der Regel als Leistungskomplexe zu fest vereinbarten Preisen definiert. Direkte Pflegeleistungen am Menschen wie Hilfe bei der Körperpflege, bei der Ernährung oder der Mobilität werden als Grundpflege bezeichnet. Zu den hauswirtschaftlichen Leistungen zählen Maßnahmen wie Reinigung, Wäscheversorgung, Einkäufe und Besorgungen etc.

 

Selbstverständlich können Sie von uns auch Betreuungs- und Entlastungsleistungen erhalten. Mit dem Pflegeneuausrichtungsgesetz wurden die Ansprüche für Pflegebedürftige mit entsprechender Einstufung erweitert.

 

... und wenn das Geld nicht reicht?

 

Kein Mensch muss auf angemessene Pflege verzichten! Deshalb können pflegebedürftige Menschen, bei denen die Leistungen der Pflegeversicherung nicht reichen und deren Einkommens- und Vermögensverhältnisse eine Eigenbeteiligung nicht zulassen die nicht gedeckten Pflegekosten teilweise oder vollständig vom Sozialhilfeträger erhalten.

Organisation der Pflege

 

Wenn Sie sich für unsere Unterstützung entscheiden bieten wir Ihnen ein Erstgespräch an, in dem Ihre Wünsche und Bedürfnisse erfasst werden. Sie entscheiden selbst, welche Leistungen Sie abrufen wollen. Auf dieser Grundlage können wir Ihnen dann ein individuelles Angebot erstellen. Selbstverständlich können sich Bedarfe ändern. Deshalb können Abweichungen immer vereinbart werden.

 

Wenn Sie sich vorab einen Überblick über die in etwa anfallenden Kosten verschaffen wollen können Sie sich über die Inhalte der Leistungskomplexe sowie der anfallenden Kosten mit unserem Angebotsrechner informieren. (Beachten Sie bitte die Anleitung).

 

In der Regel vereinbaren wir Zeitkorridore, in denen wir unsere Kunden besuchen. Nicht immer sind wir Herr des Geschehens. Deshalb können auch mal Abweichungen durch Störungen im Straßenverkehr, Notfälle oder Personala

Krankenversicherung

Bestimmte ärztliche Maßnahmen können an Pflegekräfte als sog. "Behandlungspflege"

delegiert werden. Diese sind z.B.

 

  • Blutzuckerkontrollen
  • Injektionen i.m., s.c.
  • Infusionen
  • Wundverbände / Kompressionsverbände
  • An- und Ausziehen von Kompressionsstrümpfen
  • Medikamentengabe und Überwachung
  • Legen und Wechseln von Kathetern
  • medizinische Einreibungen
  • Absaugen
  • ...

Die Kosten werden in der Regel von den gesetzlichen Krankenkassen als Pflichtleistung übernommen. Dazu bedarf es einer Verordnung durch den Hausarzt bzw. Facharzt (bei Krankenhausentlassung auch vom Krankenhaus).

 

Da die Krankenkassen eine Genehmigungspflicht eingeführt haben muss diese Verordnung bis zum dritten Werktag nach Ausstellung zur Kasse. Meist kümmern wir uns um die Weiterleitung.

 

Auch ohne Genehmigung können wir schon aktiv werden, da die Kosten bis zu einer etwaigen Ablehnung von den Kassen zu übernehmen sind.

 

Die gesetzlichen Zuzahlungen zur häuslichen Krankenpflege werden mit 10 % des Leistungspreises für maximal die ersten 28 Behandlungstage erhoben. Zuzüglich erheben die Kassen eine Verordnungsgebühr von 10,00 EUR je Verordnung. Wenn Sie von der Zuzahlung befreit sind entfallen auch die Eigenanteile für die häuslichen Krankenpflege.

Leistungen ohne Verordnung?

 

Selbstverständlich können wir auch Behandlungsmaßnahmen anbieten, wenn die Krankenkasse die Kostenübernahme ablehnt. Wir benötigen dann zur haftungsrechtlichen Absicherung ebenfalls eine Verordnung oder ein entsprechendes Attest.

Serviceleistungen

Sie befinden sich im Krankenhaus und brauchen frische Wäsche, jemand der nach der Post schaut oder die Goldfische füttert? Auch bei anerkanntem Pflegebedarf kann die Pflegeversicherung während eines stationären Aufenthalts nicht in Anspruch genommen werden. Wir können Ihnen ein maßgeschneidertes Angebot für Unterstützungsleistungen außerhalb der Leistungskomplexe erstellen. Auch zu Hause vom Briefkasten leeren und Blumen gießen bis zum täglichen Sicherheitsbesuch, damit Ihre Angehörigen beruhigt in Urlaub fahren können.

Schulung

Wir helfen zu pflegen. Ohne das Engagement der Angehörigen und ehrenamtlicher Helfer ist die Pflege oftmals nicht sicher zu stellen. Dabei werden gerade Angehörige oft von einer Pflegesituation überrascht und müssen sich auf neue Aufgaben einstellen. Ängste und Unsicherheiten können auftreten. Wie können mein Partner, Mutter, Bekannte, ... bestmöglich gepflegt werden. Auf was muss ich achten, damit keine Schäden auftreten. Welche Hilfsmittel werden wie eingesetzt.

 

Wo bekomme ich Unterstützung her. Unsere Mitarbeiter leiten pflegende Angehörige an

 

  • bei der Körperpflege,
  • m Umgang mit Ausscheidungen,
  • zur Durchführung vorbeugender Maßnahmen (Prophylaxen)
  • bei der Krankenbeobachtung
  • zur Versorgung von Kathetern und Sonden,
  • beim Heben und Tragen / Transfer
  • im Umgang mit Pflegehilfsmittel
  • ... und sonstigen pflege-relevanten Themen

Wenn Sie eine Schulung wünschen

 

brauchen Sie nur Kontakt mit uns aufzunehmen. Wir vereinbaren dann einen Termin bei Ihnen zu Hause oder im Krankenhaus. Für Sie entstehen keine Kosten, da wir die Schulungen direkt mit den Pflegekassen abrechnen. Dabei ist es ganz egal, bei welcher Kasse Sie bzw. Ihr Angehöriger versichert ist.

Leben mit Demenz

 

Seit über 10 Jahren lernen bei uns pflegende Angehörige, Ehrenamtliche und Interessierte, was sich durch demenziellen Erkrankungen im Erleben der Betroffen verändert, was fördernd und was hemmend auf den Verlauf wirken kann. Der Austausch betroffener Angehöriger vermittelt das Gefühl, mit den Herausforderungen nicht alleine da zu stehen. Nur eines können wir nicht bieten: Patentrezepte. Die gibt es eben nicht.

Vitakt

Hausnotruf gibt Sicherheit

 

Jedes Jahr stürzen mehr als fünf Millionen Senioren. Ein Drittel der über 65-jährigen stürzt einmal im Jahr, bei den über 75-jährigen ist es sogar jeder Zweite und 40 Prozent der Einweisungen ins Pflegeheim sind durch Stürze bedingt. Daher ist es wichtig, rasch Hilfe benachrichtigen zu können, damit an sich harmlose Stürze oder andere Vorfälle nicht schwer wiegende Folgen haben. Möglich ist dies mit einem Hausnotrufsystem. Ein Druck auf den Sender, den der Kunde bei sich trägt – und schon wird ein Notruf ausgelöst. Großer Vorteil des Hausnotrufsystems ist, dass der Kunde dafür nicht das Telefon benutzen muss, sondern den Notruf von dort auslösen kann, wo er sich gerade befindet. Der Notruf erreicht die 24 Stunden besetzte Servicezentrale, die entsprechend reagiert. Anhand einer zuvor erstellten Notrufverfolgungsliste werden Angehörige, Nachbarn oder der Pflegedienst benachrichtigt. Falls notwendig wird ein Rettungswagen bzw. ein Notarzt angefordert.

 

Wichtig ist, dass das Hausnotrufsystem nicht nur bei echten Notfällen genutzt werden kann. Auch in Situationen, in denen lediglich Unterstützung benötigt wird, darf die Servicezentrale benachrichtigt werden, z.B. wenn der Hausnotrufkunde nicht mehr selber aufstehen kann und jemanden braucht, der ihm auf die Beine hilft.

 

Das Hausnotrufsystem ist ein Pflegehilfsmittel, das heißt Bezieher von Leistungen aus der Pflegeversicherung können bereits ab Pflegestufe 0 einen Antrag auf  Kostenübernahme stellen. Neben der Pflegestufe ist Voraussetzung für die Genehmigung, dass der Betreffende weite Teile des Tages alleinlebend ist. Bei Antragsgenehmigung werden die Kosten für die Einrichtung des Hausnotrufsystems und die monatliche Miete direkt mit der Pflegekasse abgerechnet. Ein Pflegeversicherter kann dadurch das Hausnotrufsystem erhalten, ohne selbst etwas dafür zahlen zu müssen. Selbstzahler können es f

 

Das Vitakt-Basis-System kann mit allen derzeit am Markt befindlichen Telekommunikationsanschlüssen bzw- anbietern verbunden werden. Neben dem klassischen Festnetz, funktioniert es auch mit VoIP- oder Kabelanschluss. Das Vitakt-Vario-System benötigt lediglich eine Stromversorgung. Da es mit GSM-Technik arbeitet, funktioniert es unabhängig vom Telefonschluss.

Ambulante Hilfen-Zentrum Andreas Lutz

Bahnhofstraße 39

67346 Speyer

Telefon  06232 / 6724 - 0

Fax        06232 / 6724 - 24

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